Was mir erzaehlt wurde und was ich gehoert habe kann ich an dieser Stelle nur bestaetigen. San Francisco ist interessant, lustig, abwechslungsreich, farbenfroh und lebendig (wenn auch etwas kalt). Wie der Zufall so wollte war ich auch genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Zeit war gestern Sonntag und der Ort, die Mitte der Stadt wo das infamouse Bay to Breakers stattfindet. Urspruenglich ein Rennen, welches als es gegruedet wurde, die Moral der San Franziskaner (oder wie auch immer) heben sollte, hat sich dies langsam von einem Lauf zu einer grosser Party entwickelt wo sich alle verkleiden und genuegend Alkohol konsumiert wird dass schon am Morgen um neun Uhr die Stimmung auf dem Hoechstpunkt ist. Mittendrin statt nur dabei war auch bei mir das Motto, und somit machte ich mich mit ein paar Leuten auf in den Kampf. (...dieser Teil wurde geloescht...) und ich erwachte um acht Uhr abends, genau richtig um zum Abendessen zu gehen.
Nebst ausnuechtern oder was davor geschieht, wandere ich planlos in der Stadt herum, eines meiner liebsten Hobbies. Ich bin dabei bereits auf die Lombard Street gestossen (siehe Fotos) und habe die Golden Gate Bridge aus der Ferne im Nebel versunken gesehen. Was aber wohl den ganzen Aufenthalt hier einzigartig macht sind die Gespraeche mit den Amerikanern. San Francisco ist ein bunter Haufen interessanten Karakteren und jeder hat eine Story zu erzaehlen, sei es die Frau (den Namen habe ich leider vergessen) wohl etwa um die 60 welche mir erzaehlt das sie eine Website starten will um Geld fuer HIV Positive zu sammeln und im naechsten Satz sie lebe selbst auf der Strasse, schlaffe in einer Garage am Ende des Blocks und zeigt mir stolz ihren Kater, welcher draussen vor Starbucks auf sie wartet, oder ein anderer welcher mir zum Fruehstueck Karten legt um mir meine Zukunft zu sagen. Ich finde sie alle interessant und irgendwie anders. Selbstbewusster und einfach ihr Ding durchziehend.
Zwar gibt es hier in San Francisco Quartiere bei denen ich mich als Auswaertiger nicht wirklich sicher fuehle, aber im grossen und ganzen ist die Stadt wunderschoen. Waere es nur etwas waermer als 70 Grad (Fahrenheit versteht sich) und warum hier alle Masseinheiten anders sind, versteh ich auch nicht. Dann trinke ich halt ein Cola mit 20 OZ, friere bei 60 Grad und bin 5 Foot gross. Ach was solls...
10 Sydney beaches and pools
10 years ago

Ciao luckyluuke!
ReplyDeleteHabe auch sehr gute Erinnerungen an S.F.
Habe dort vor 21 Jahren in der City Hall geheiratet und statt Eheringe Mountainbikes getauscht. Damit haben wir dann die High Sierra und die Küste unsicher gemacht.
Viel Vergnügen in S.F. und auf dem Rest der Reise!
Gruss
Matthias