Wednesday, April 21, 2010

Well Well Wellington

Doch noch sollte festgehalten warden was letztes Wochenende beschert hat. Schon bald lange ist’s zwar her und auch ca. 500 Kilometer (ja, ich habe meine Busfahrt ueberstanden – wieder mal) aber ich versuch die grauen Hirnzellen doch nochmals zu motivieren um auch keine Wichtigkeit wegzulassen.

Donnerstag Nachmittag, Ankunft im wohl schlimmsten Hostel Wellingtons. Laut Rating zwar noch eines der besseren, aber die Latte wurde sowiso schon mal tief gesetzt. Anstatt Schampus mit Lachsfisch gabs dann halt ein dunkles, stinkendes, kleines Zimmer und jede Menge unmotiviert dreinblickende Artgenossen der Spezies Backpacker. Ich habe dann auch schleunigst das Zimmer wieder verlassen und machte mich auf, die Hauptstadt Neuseelands aufs neue zu erkunden. (Ich war ja schon mal da, aber eben nur ein Abend) Nach der ueblichen Portion Sushi, ein paar Schnappschuessen mit der Kamera und ein paar Blicke auf die Karte bin ich an meinem eigentlich mal definierten Ziel, dem Museeum Te Papa angekommen. (Nein kein Vater Museeum, es besteht kein Grund fuer mich so etwas zu besuchen, sollte es denn so was geben. Ausatmen liebe Leser) Te Papa ist nur der Maori Name fuer...ach keine Ahnung.
Aufjedenfall sollte, oder ist, das Museeum sehr gross und interessant. Meiner Meinung nach schon fast ein wenig zu gross, der wer hat schon Lust durch fuenf Stoecke voller Informationen zu laufen. Also ich nicht. Deshalb habe ich mich dann auch mit einem kurzen, einstuendigen Besuch begnuegt mit dem versprechen am naechsten Tag ach ja wieder zu kommen.

Nach etwas Anklimatisierungszeit im Hostel, und nachdem ich mir den Film Memento angeschauft habe, bei dem ich uebrigens das Ende bzw. den Anfang immer noch nicht verstehe (ich bin ueber jegliche Hinweise zur Aufklaerung dankbar) wen treffe ich denn da, die Julie und die Janna. Sollte jetzt kein Gloeckchen klingeln, dann keine Sorge liebe Leser, dies tat es bei mir im ersten Moment auch nicht als ich die Beiden gesehen habe. Nach kurzem Ehm und „Moment mal“ habe auch dann ich mich wieder erinnern koennen das ich sie ja bereits etwas einen Monat zuvor bei den Franz Josef Gletschern getroffen habe. Und da die beiden ganz nett sind, und es tatsaechlich auch sonst noch andere netten Karakteren im Hostel gab, wurde dies ein super gelungenes Wochenende, mit jede Menge Musik und wenig Schlaf. Yay, so macht ne Stadt spass. Das dann halt aus dem Museeum nicht mehr viel wurde, ist Nebensache. Ich will jetzt hier auch nicht mehr weiter Detaillieren und alles was sonst noch so lustiges passiert ist wird dann ein ander Mal besprochen. Man moege mich nur an das schwarze absorbierende Plastikei oder daran erinnern wie sich der Neuseelandische Tanzstil vom Europaeischen unterschiedet. Auf gehts zu neuen Abenteuern....

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