Friday, April 30, 2010

Bilderraetzel


Man versuche rauszufinden wo auf der Welt ich gerade bin. Dies ist nicht ein altes Foto aus Suedostasien und dies ist auch nicht Neuseeland (so tropisch ists halt dort nicht)Das Haus, welches sich da unter den Palmen versteckt ist mein Zuhause im Moment und mit meinen Fuessen stehe ich bereits im Meer. Die Probleme die hier herschen sind herunterfallende Kokosnuesse und das Meer, welches in der Nacht zu laut ist ;)

Wer's erraet kriegt eine Postkarte (oder aenliches) und ansonsten, Mails beantworte ich wenn ich wieder sonst wo bin, das Paradies hat ne schlechte Internetanbindung!

Friday, April 23, 2010

Je suis analogue!



Manche unter euch wirds freuen, es ist so weit, auch ich habe den Sprung ins analoge Zeitalter geschafft. Lange genug hat es gedauert bis ich entlich die ersten Resultate bekommen habe, aber hier sind sie jetzt. Tadaa!







Mehr davon gibts natuerlich auf Flickr zu sehen! Und fuer die die's interessiert, und ich weiss bestimmt das es dies denn Herrn aus dem Liebefeld tut: Mit dabei im Gepaeck hab ich jetzt eine Diana Mini, ob dir das etwas sagt, ich denke mal schon!


Wednesday, April 21, 2010

Well Well Wellington

Doch noch sollte festgehalten warden was letztes Wochenende beschert hat. Schon bald lange ist’s zwar her und auch ca. 500 Kilometer (ja, ich habe meine Busfahrt ueberstanden – wieder mal) aber ich versuch die grauen Hirnzellen doch nochmals zu motivieren um auch keine Wichtigkeit wegzulassen.

Donnerstag Nachmittag, Ankunft im wohl schlimmsten Hostel Wellingtons. Laut Rating zwar noch eines der besseren, aber die Latte wurde sowiso schon mal tief gesetzt. Anstatt Schampus mit Lachsfisch gabs dann halt ein dunkles, stinkendes, kleines Zimmer und jede Menge unmotiviert dreinblickende Artgenossen der Spezies Backpacker. Ich habe dann auch schleunigst das Zimmer wieder verlassen und machte mich auf, die Hauptstadt Neuseelands aufs neue zu erkunden. (Ich war ja schon mal da, aber eben nur ein Abend) Nach der ueblichen Portion Sushi, ein paar Schnappschuessen mit der Kamera und ein paar Blicke auf die Karte bin ich an meinem eigentlich mal definierten Ziel, dem Museeum Te Papa angekommen. (Nein kein Vater Museeum, es besteht kein Grund fuer mich so etwas zu besuchen, sollte es denn so was geben. Ausatmen liebe Leser) Te Papa ist nur der Maori Name fuer...ach keine Ahnung.
Aufjedenfall sollte, oder ist, das Museeum sehr gross und interessant. Meiner Meinung nach schon fast ein wenig zu gross, der wer hat schon Lust durch fuenf Stoecke voller Informationen zu laufen. Also ich nicht. Deshalb habe ich mich dann auch mit einem kurzen, einstuendigen Besuch begnuegt mit dem versprechen am naechsten Tag ach ja wieder zu kommen.

Nach etwas Anklimatisierungszeit im Hostel, und nachdem ich mir den Film Memento angeschauft habe, bei dem ich uebrigens das Ende bzw. den Anfang immer noch nicht verstehe (ich bin ueber jegliche Hinweise zur Aufklaerung dankbar) wen treffe ich denn da, die Julie und die Janna. Sollte jetzt kein Gloeckchen klingeln, dann keine Sorge liebe Leser, dies tat es bei mir im ersten Moment auch nicht als ich die Beiden gesehen habe. Nach kurzem Ehm und „Moment mal“ habe auch dann ich mich wieder erinnern koennen das ich sie ja bereits etwas einen Monat zuvor bei den Franz Josef Gletschern getroffen habe. Und da die beiden ganz nett sind, und es tatsaechlich auch sonst noch andere netten Karakteren im Hostel gab, wurde dies ein super gelungenes Wochenende, mit jede Menge Musik und wenig Schlaf. Yay, so macht ne Stadt spass. Das dann halt aus dem Museeum nicht mehr viel wurde, ist Nebensache. Ich will jetzt hier auch nicht mehr weiter Detaillieren und alles was sonst noch so lustiges passiert ist wird dann ein ander Mal besprochen. Man moege mich nur an das schwarze absorbierende Plastikei oder daran erinnern wie sich der Neuseelandische Tanzstil vom Europaeischen unterschiedet. Auf gehts zu neuen Abenteuern....

Wednesday, April 14, 2010

persona (non) obskura

Da habe ich doch gehofft, als ich vorgestern in Christchurch angekommen bin, dass nun die unentlich muehsamen Busreisen in Neuseeland ein fuer alle mal der Vergangenheit angehoeren. Leider musste ich jedoch feststellen, das mich in ein paar Tagen nochmals eine 12 Stunden Fahrt erwartet. Bekanntlich ist ja nun die beste Medizin immer noch der Schlaf um so eine Fahrt zu ueberstehen, und da die Fahrt diesmal leider nicht in der Nacht sondern am Tag stattfindet, mach ich mir halt jetzt die Nacht zum Tag und werde dann, wenns so weit ist, auch gut "vorbereitet" sein! Natuerlich verbringt man die Tage, bzw. Naechte nicht gerne alleine und somit habe ich die letzten Tage auch die eine oder andere nette Bekanntschaft gemacht unter anderem einer netten franzoesisch Kanadierin, einem Tschechen (ein Tschech-Repuplikaner??) der gestern Geburtstag hatte und jetzt kommt, einer Lichtensteinerin! Wie verreuckt ist das denn!! Ach ja und da ist noch dieser Typ der mich sehr an den kleinen Mann von "Death at a funeral", sollte jemand diesen Film noch in Erinnerung haben. Sowas kann einem ganz schoen Angst machen. Ich sollte wohl weniger Filme schauen!

Zu Christchurch ansonsten gibts nicht viel zu sagen. Eine Stadt wie jede anderen. Einzige Ausnahme ist, dass die Architektur sehr Englisch aussieht, was hier in Neuseeland eigentlich nie der Fall ist, denn hier ist alles amerikanisch. Und somit sein eigentlich auch schon gesagt, was es zu sagen gibt, denn es gibt halt wirklich nicht neues im Westen, oder Osten, je nachdem in welche Richtung man schauen moege.

Wednesday, April 7, 2010

Citylights Forever!

So schnell kanns gehen. Da steht man am Morgen aus, checkt aus dem Hostel aus und erwartet das man in der naechsten Stunde mit dem Auto, zusammen mit einem Kollegen, nach Christchurch faehrt. Eine halbe Stunde spaeter hat der sein Auto verkauft und es wird dementsprechend nichts mehr aus der Fahrt. Schlimm ist dies ja eigentlich nicht. Ich bin gerne in Dunedin (sprich Daanidn) und bleib auch gerne noch ein bisschen.

Die Hauptaktraktion, die steilste Strasse der Welt(!), habe ich zwar schon gesehen aber da Dunedin mal entlich wieder eine Stadt ist, in welcher es Restaurants, mehr als ein Pub, gute Second Hand Buecherlaeden und einfach Menschen gibt, kann ich gut hier eine Woche verweilen. Zudem wohne ich im wohl besten Hostel von Neuseeland. Heissen tuts Hogwartz und gefuehrt wird es von einem Neuseeland-Schweizer Paar. Das Hostel ist das ehemalige Bischoffshaus und dementsprechend wunderschoen und riesig! Ich bin sicher alle die hier hingehen, oder schon hier waren werden mir nur zustimmen. (Gell Irene - Danke fuer den Tipp an dieser Stelle)

Ansonsten habe ich glaub langsam eine Neuseeland Saetigung erreicht. Gefallen tut es mir immer noch sehr gut nur gibt es halt nicht mehr viel neues zu entdecken, bzw. das was entdeckt wird unterscheidet sich nicht mehr sehr vom bereits gesehen und ist deshalb weniger entdeckenswert! Logisch!

The only question which comes to my head is, should i watch monty python or commemorate the dead - wer kennts nicht?!

Thursday, April 1, 2010

Lange Stille und weite Distanzen

Damit ist jetzt schluss, ich melde mich wieder zu Wort. Diesmal aus einem sehr interessanten Ort, geographisch gesehen, denn ich bin mir (fast) sicher, dass ich den Punkt meiner Reise erreicht habe, bei dem ich am weitesten von Fraubrunnen (der Heimat) entfernt bin. Laut Google Maps ist dies genau 18568.3 km

Dies bedeutet, dass von Samstag an, befinde ich mich sozusagen auf der Rueckreise! Zudem ist noch interessant das ich gar nicht weiter weg gehen kann, denn wuerde man ein Loch in Fraubrunnen graben kaeme man ein wenig oestlich, aber etwa auf derselben Hoehe wie Stewart Island (Die Insel unterhalb von Neuseeland, wo ich jetzt bin) raus. Und dort ist ja nichts als Wasser, was will man also dort!?

Nun gut, jetzt bin ich also da auf Stewart Island, die Frage ist aber warum? Eine Frage die ich leider selbst auch nicht wirklich beantworten kann, denn das Wetter ist schlecht. Viel Regen und viel Kaelte und meine Wanderkarierre habe ich auch mehr oder weniger aufgegeben. Die letzte Woche hatte ich mich noch in Te Anau rumgetrieben von wo aus ich eine weitere dreitages Wanderung gemacht habe. Dabei musste ich leider feststellen, dass ich wohl doch nicht fuers laufen geboren bin. Schon als ich am Anfang der Wanderung ankam, nach einer Stunde, taten mir meine Fussgelenke weh, und ich dachte dass kann ja noch ein Spass werden wenn ich nun noch drei Tage laufen muss. Dies tat es dann auch, Spass und Schmerzen. Der Treck war eigentlich sehr schoen, und es hat auch zur Abwechslung einmal nicht geregnet. Nur haben sich meine Schmerzen mal kurz von den Fluessen in die Knie verschoben, was auch nicht sehr angenehm war. Nun ja, ich habs dann doch noch geschafft und auch genossen aber musste mir jetzt wohl eingestehen dass nach 17 Tagen laufen, dieses Kapitel wohl abgeschlossen ist.

Nur, ich hatte halt den Trip nach Stewart Island schon gebucht, und da hatte ich ja auch mal vor gehabt wandern zu gehen und wenn moeglich einem oder zwei Kiwis (die Tiere nicht die Menschen) ueber den Weg zu laufen. Aber damit ist jetzt nichts, meine Fuesse wollen nicht mehr und das Wetter ist auch nicht wirklich danach. Also sitze ich halt im gemuetlichen Hostel, lese Alan Duff und Irvine Welsh, esse Fisch (und Chips) und geniesse das Gefuehl auf einem fuer mich geographisch einzigartigen Fleck Erde zu sein!