Outback - Tag Eins, Zwei und ein Halb
Angefangen damit was wohl auch waerend der ganzen Tour noch das groesste Problem sein wird. Die Hitze. Um die 45 Grad im Schatten wird gesagt. Das bringt einem um. Ich habe gerade den Weg von unserer Unterkunft zum Bankautomat und wieder zurueck hinter mir. Das sind ungefaehr 10 Minuten Fussweg. Ich bin von Kopf bis Fuss verschwitzt, habe Kopfweh und alle meine Energie, von welcher heute noch nicht viel in Anspruch genommen wurde ist aufgebraucht. Zumindest so fuehlt ich mich. Gut, ich bin Heute auch um Fuenf Uhr aufgestanden, nicht vergebens natuerlich. Einerseits um der nervigen Fliegenplage (welche ich als zweites grosses Problem im Outback definieren wuerde) beim Fruehstuecken zu entgehen, aber hautsaechlich um einen einstuendigen Flug in einem dieser kleinen Fluegzeuge zu geniessen (Was fuer ein Fluegzeug das war weiss ich jetzt leider nicht Renato - falls du das lesen solltest - aber dafuer gibts ja dann Bilder) Der Flug kostete natuerlich ein wenig extra, aber war es bestimmt allemal wert, zumal uns der Pilot noch eine kleine Demonstration von Schwerelosigkeit, oder zumindest verminderte Erdanziehungskraft, gab. Dies indem er die Flughoehe sehr schnell verminderte. Und eben, wir genossen den Sonnenaufgang, fliegend ueber der weltgroessten Rinderfarm, welche groesser als ganz Belgien ist!!! (Nicht dass jetzt da ueberall Kuehe sind, aber das Gebiet welches zur Farm gehoert ist einfach riesig. Wer jetzt aber denkt das dort jede Menge Menschen leben und arbeiten der hat sich geirrt, es sind naemlich genau Sieben)
Was in den ersten beiden Tagen geschehen ist, liesse sich auch wieder grossartig erzaehlen, so wie sie dies in den Reiseburos dieser Welt auch tun, aber mehrheitlich sind wir im Bus gesessen und gefahren. Was sich jetzt gar schlimm anhoert ist es nicht wirklich, denn man will schnell mal wieder in den klimatisierten Bus, wenn man Fuss nach draussen gesetzt hat. Die Hitze eben. Wir haben zwar aboriginal-ische (?) Felszeichnungen, eine riesigen Salzsee, bei welchem das Wasser eine vier mal hoehere Konsistenz an Salz enthaelt als dies im schwarzen Meer, sollte er denn mal Wasser enthalten, was das letzte mal 1984 der Fall war und wir haben auch, diesmal sehrgutes, Kangaroo gegessen. Aber dies war alles in sehr kurzer Zeit erledigt und eben, der Rest bestand aus Busfahren. Die Reisegruppe ansonsten ist ganz okey, zumal man ja sieben Tage zusammen verbringen muss versuchen sich es alle auch einigermassen zu arangieren. Mal abwarten was noch geschieht…
Outback - Drei, Vier, Fuenf, Sechs und Sieben
Gar schnell sind auch die letzten Tage vergangen. Wir erreichten dann bald einmal Uluru (auch bekannt als Ayers Rock) und betrachteten dann erst einmal den Sonnenuntergang ueber dem Stein, bzw. hinter dem Stein. Am naechsten Morgen dann auch gleich wieder den Sonnenaufgang, dann liefen wir noch einmal ringsum und am Abend hatten wir nochmals die Moeglichkeit den Sonnenuntergang zu betrachten. Klingt jetzt nicht wirklich spannend wenn man Uluru nur so betrachtet, aber da es sehr viel darueber zu berichten gibt, und unser Tourguide dies alles wusste, war das alles ganz Interessant. Zum Beispiel, dass der Fels in aboriginal Sprache gar nich Uluru heisst, sondern nur eines der Hoehlen am Fels oder auch sonst noch ganz viel geologisches Wissen welches ich jetzt fuer mich behalte, oder dann gerne ein anders mal zum besten gebe.
Zudem waren wir noch am Kings Canyon wo wir eine kurze Wanderung unternommen hatten. Gestartet sind wir um 5.30 Uhr am Morgen, denn ansonsten ist die Hitze mal wieder nicht auszuhalten. Anschliessend, die Wanderung beendeten wir um 9 Uhr, gings dann auch schon auf in den Bus nach Alice Springs. An einem Zwischenstopp bin ich noch ein Kamel geritten. Dies ist jetzt keine komische Redewendung denn ich bin wirklich ein Kamel geritten. Fotos folgen. Alice Springs ansonsten hat nicht viel zu bieten, ist aber auch nicht schlimm, denn ich geniess jetzt einfach mal den Pool und mach ansonsten nichts.
Fuer mich ist jetzt mehr oder weniger Australien auch abgeschlossen. Ich habe gesehen was ich sehen wollte wovon mir das Outback bestimmt am besten gefallen hat. Die Ostkueste ist schoen und gut, ich wuerde es jedoch niemandem wirklich empfehlen. Ich habe jetzt noch ca. drei Wochen zu vertroedeln, dann geht auch schon eine Insel weiter. Neuseeland, ich komme! Ach ja, und zudem ist mitleiweile auch schon Halbzeit in meiner Reise. Es geht also nicht mehr so lange wies schon gegangen ist. Ob dies jetzt positiv oder negativ ist, lass ich offen!
Und zum Schluss noch dies. In Alice Springs gibt es um die 2500 Amerikaner welche fuer die CIA arbeiten und von hieraus die Welt ausspionieren. Offiziell sind diese aber alle als Gaertner angestellt!
10 Sydney beaches and pools
10 years ago

Wahrlich spannend, Deine Berichte von Australien ;) Alle Aussis, die ich hier kennengelernt habe, sagen, dass sie der Hitze wegen nach Neuseeland emigriert sind. Und ein paar sagen, es waeren die Insekten gewesen. Was mich interessiert von Australien sind naemlich genau diese Dinger.. inkl. Giftigkeit und Fotos... Ich bin ueberzeugt, Du hast sicher das eine oder andere Skorpioenchen gesehen und paar Schlangen aufgeschreckt?
ReplyDeleteAloha vom Planet ohne - wie man sagt - giftigen Viecher