Tuesday, February 23, 2010

Ka ora' - Ka ora'

Viel neues Land und viel neuer See in Neuseeland! Meine ersten Tage in Auckland waren unspannend irrelevant. Dies hat sich aber schlagartig geaendert als ich die Stadt verlassen habe. Nach laengerem hin und her (ca. 10min) habe ich mich fuer ein Stray Busticket entschieden. In NZ gibts viele verschieden Busgesellschaften wobei alle etwa dieselbe Route fahren. Stray bewirbt sich jedoch damit auch „off the beaten track“ zu gehen. Was natuerlich ein kompletter Witz ist, aber man kriegt bestimmt viel vom Land zu sehen und darum geht es ja. Zudem muss man sich nicht gross darum kuemmern wohin man denn nun noch will, denn der Bus faehrt nur in eine Richtung und man springt auf den Bus oder nimmt den naechsten. Simple as!

In den ersten Tagen war bisher jeder Tag zumindest ein paar Stunden Busfahren angesagt, was aber nicht heisst, dass wir nicht auch viel zu sehen bekamen. Nebst dem Besuch einer Kaninchen Schaererei (wenn das das richtige deutsche Wort ist) haben wir unteranderem auch den Haka, einen traditionellen Maori Tanz gelernt. (Wer einmal ein Spiel der All Blacks, des Neuseelaendischen Rugby Teams, gesehen hat – das ist der Tanz den sie am Anfang immer auffuehren) Natuerlich gabs auch hier und da die Moeglichkeit mit dem Boot irgend einen Fluss hinab zu paddeln, durch Hoehlen zu klettern, aus dem Flugzeug zu springen, aber wer mich kennt weiss ja das dies nicht zu sehr meinen Hobbys entspricht.

Aber klar bin ich auch nicht nur rumgehuepft und habe mich in Kaninchenfell gewaelzt. Geplannt und mitlerweile auch gepackt wurde fuer meinen bevorstehende 4-tages Wanderung im Tongariro National Park welche Morgen frueh startet. Unternehmen tuhe ich dies nicht alleine, nein ich habe im Bus eine nette Bekanntschaft mit einer Zuercherin, welche sich angeblich gerne von Bedbugs (wie das deutsche Wort hier lautet weiss ich auch hier nicht) beissen laesst. Dies ist jedoch nur ein Geruecht. Lange Rede, kurzer Sinn, zu zweit wandert es sich besser, angeblich und die Chancen wieder heil vom Berg runterzukommen sind auch hoeher. Bis dahin. Adee!

Und wer mir jetzt noch den Titel uebersetzten kann, der kriegt auch eine Postkarte von Neuseeland!

Thursday, February 18, 2010

Auf den Spuren von Captain Cook, nicht ganz!

Auckland. Eine Stadt, welche mich nicht ganz ueberzeugen konnte. Wer meinen Post auf Facebook gesehen hat, wir feststellen, das einzige was mich hier fasziniert hat, waren die Ampeln. Zugegeben ich habe mich auch nicht gerade angestrengt viel zu unternehmen. Nach meiner doch eher beschaeftigten Woche (ausgangstechnisch gesehen) brauchte ich nun wieder einmal ein paar Tage Ruhe. Nicht optimal in einer Stadt und 11 anderen Leuten im Zimmer, auch nicht, wenn ich noch keine Plaene fuer Neuseeland gemacht hatte, aber was solls. Wo ein Wille ist, soll bekanntlich auch ein Weg sein. Dies war wohl auch mein Motto fuer Montag Nacht.

Ich hatte meinen Flug wieder einmal auf die super Zeit um 6 Uhr Morgens angesetzt. Bekanntlich gibts hier zwei Moeglichkeiten, entweder frueh schlafen gehen und um drei Uhr aufstehen, oder gar nicht erst hinlegen. Variante eins war geplant, aber als ich um 2 Uhr Morgens schlussendlich und definitiv das letzte Abschiedsbier trank war schlafen auch nicht mehr gross drin. Als waerde dies nicht genug Ungeplantes auf einmal, als ich mich ins Zimmer schlich, um auch ja niemanden zu wecken, schlief zu meiner Ueberraschung jemand anderes in meinem Bett. Wie Nett. Ich hab mich dann aber auch nicht dazu gelegt, ich hatte ja einen Flug zu erreichen. Also Sachen packen im Dunkeln, aus dem Hostel auschecken, zur Busstation laufen, warten, mit dem Bus zum Flughafen, warten, einchecken, warten, ab durch die Security, warten, warten, ins Flugzeug klettern und schlussendlich schlafen! Ich habe nicht mal den Start mitbekommen. Zum Fruehstueck eine Stunde spaeter war ich jedoch wieder wach. Das will ich dann doch nicht verpassen. Gratis Essen! Ich habe dann auch mal begonnen Inglorious Basterds (oder wie sich dies nennt) zu sehen. Guter Film, schade sind wir gelandet bevor er fertig war.

Seit ich nun in Auckland bin habe ich die Zeit genossen um nichts zu tun. Nichts ausser schlafen, essen, und lesen. Auch das Reden habe ich aufs Minimum beschraenkt. Das brauchts auch mal. Morgen gehts dann aber auch schon los mit meiner Neuseelandtour. Wo es zuerst hin geht verrate ich jetzt nicht (...ich kann mich auch eifach nicht mehr an den Namen erinnern und muesste dies nachschauen gehen)

Bis dahin, Aloha oder Adios (wie man dies in Maori Sprache sagt, weiss ich leider noch nicht)

Friday, February 12, 2010

Pray for the people inside your head

Bekanntlich sagt man: Sydney is a city to visit, Melbourne is a city to live. Auch ich kopfnicke dazu. Na gut, wenn man sich jetzt nicht das Zimmer mit 11 anderen Artgenossen teilen muesste, und wenn auch nicht gerade neben dem Hostel eine Baustelle waere, und vielleicht auch wenn nicht jeden Morgen um 11 im Zimmer Staub gesaugt wuerde. Aber auch ueber diese kleinen ungereimtheiten kann hinweggeschaut werden, denn was Melbourne an Kultur zu bieten hat, findet sich sonst wohl nirgends in Australien. Ich spreche jetzt hier nicht vom Australien Open.

Trotzdem habe ich nun meinen Aufenthalt hier etwas verkuerzt und verkuende bereits naechsten Dienstag, Ade Australien. Dies sicherlich mit etwas gemischten Gefuehlen, denn einerseits habe ich nun doch noch feststellen duerfen was fuer interessante Seiten Australien zu bieten hat, sei es das Outback oder die Staedte. Andererseits werde ich wohl nie wieder an die Ostkueste zurueckkehren und empfehle dies auch absolut niemandem. Nun weiss ich aber auch dass die Westkueste der Place to be sein soll, wofuer ich nun leider keine Zeit mehr habe. Also erinnere dich meiner Worte falls du, lieber Leser, einmal auf die Insel, groesser als Europa, gehst, besuche die Westkueste, habe Spass in Melbourne und schwitze im Outback!

Soviel dazu, nun moechte ich mit den Worten von Mr. Flynn beenden: Don't know where I can find myself a brand new pair of ears, don't know where I can buy a heart, The one I've got is shoddy, I need a brand new body, and then I can have a brand new start.

....einfach weil ichs ein super Lied finde.

Friday, February 5, 2010

Australia - This Box is ticked!

Outback - Tag Eins, Zwei und ein Halb

Angefangen damit was wohl auch waerend der ganzen Tour noch das groesste Problem sein wird. Die Hitze. Um die 45 Grad im Schatten wird gesagt. Das bringt einem um. Ich habe gerade den Weg von unserer Unterkunft zum Bankautomat und wieder zurueck hinter mir. Das sind ungefaehr 10 Minuten Fussweg. Ich bin von Kopf bis Fuss verschwitzt, habe Kopfweh und alle meine Energie, von welcher heute noch nicht viel in Anspruch genommen wurde ist aufgebraucht. Zumindest so fuehlt ich mich. Gut, ich bin Heute auch um Fuenf Uhr aufgestanden, nicht vergebens natuerlich. Einerseits um der nervigen Fliegenplage (welche ich als zweites grosses Problem im Outback definieren wuerde) beim Fruehstuecken zu entgehen, aber hautsaechlich um einen einstuendigen Flug in einem dieser kleinen Fluegzeuge zu geniessen (Was fuer ein Fluegzeug das war weiss ich jetzt leider nicht Renato - falls du das lesen solltest - aber dafuer gibts ja dann Bilder) Der Flug kostete natuerlich ein wenig extra, aber war es bestimmt allemal wert, zumal uns der Pilot noch eine kleine Demonstration von Schwerelosigkeit, oder zumindest verminderte Erdanziehungskraft, gab. Dies indem er die Flughoehe sehr schnell verminderte. Und eben, wir genossen den Sonnenaufgang, fliegend ueber der weltgroessten Rinderfarm, welche groesser als ganz Belgien ist!!! (Nicht dass jetzt da ueberall Kuehe sind, aber das Gebiet welches zur Farm gehoert ist einfach riesig. Wer jetzt aber denkt das dort jede Menge Menschen leben und arbeiten der hat sich geirrt, es sind naemlich genau Sieben)

Was in den ersten beiden Tagen geschehen ist, liesse sich auch wieder grossartig erzaehlen, so wie sie dies in den Reiseburos dieser Welt auch tun, aber mehrheitlich sind wir im Bus gesessen und gefahren. Was sich jetzt gar schlimm anhoert ist es nicht wirklich, denn man will schnell mal wieder in den klimatisierten Bus, wenn man Fuss nach draussen gesetzt hat. Die Hitze eben. Wir haben zwar aboriginal-ische (?) Felszeichnungen, eine riesigen Salzsee, bei welchem das Wasser eine vier mal hoehere Konsistenz an Salz enthaelt als dies im schwarzen Meer, sollte er denn mal Wasser enthalten, was das letzte mal 1984 der Fall war und wir haben auch, diesmal sehrgutes, Kangaroo gegessen. Aber dies war alles in sehr kurzer Zeit erledigt und eben, der Rest bestand aus Busfahren. Die Reisegruppe ansonsten ist ganz okey, zumal man ja sieben Tage zusammen verbringen muss versuchen sich es alle auch einigermassen zu arangieren. Mal abwarten was noch geschieht…

Outback - Drei, Vier, Fuenf, Sechs und Sieben

Gar schnell sind auch die letzten Tage vergangen. Wir erreichten dann bald einmal Uluru (auch bekannt als Ayers Rock) und betrachteten dann erst einmal den Sonnenuntergang ueber dem Stein, bzw. hinter dem Stein. Am naechsten Morgen dann auch gleich wieder den Sonnenaufgang, dann liefen wir noch einmal ringsum und am Abend hatten wir nochmals die Moeglichkeit den Sonnenuntergang zu betrachten. Klingt jetzt nicht wirklich spannend wenn man Uluru nur so betrachtet, aber da es sehr viel darueber zu berichten gibt, und unser Tourguide dies alles wusste, war das alles ganz Interessant. Zum Beispiel, dass der Fels in aboriginal Sprache gar nich Uluru heisst, sondern nur eines der Hoehlen am Fels oder auch sonst noch ganz viel geologisches Wissen welches ich jetzt fuer mich behalte, oder dann gerne ein anders mal zum besten gebe.

Zudem waren wir noch am Kings Canyon wo wir eine kurze Wanderung unternommen hatten. Gestartet sind wir um 5.30 Uhr am Morgen, denn ansonsten ist die Hitze mal wieder nicht auszuhalten. Anschliessend, die Wanderung beendeten wir um 9 Uhr, gings dann auch schon auf in den Bus nach Alice Springs. An einem Zwischenstopp bin ich noch ein Kamel geritten. Dies ist jetzt keine komische Redewendung denn ich bin wirklich ein Kamel geritten. Fotos folgen. Alice Springs ansonsten hat nicht viel zu bieten, ist aber auch nicht schlimm, denn ich geniess jetzt einfach mal den Pool und mach ansonsten nichts.

Fuer mich ist jetzt mehr oder weniger Australien auch abgeschlossen. Ich habe gesehen was ich sehen wollte wovon mir das Outback bestimmt am besten gefallen hat. Die Ostkueste ist schoen und gut, ich wuerde es jedoch niemandem wirklich empfehlen. Ich habe jetzt noch ca. drei Wochen zu vertroedeln, dann geht auch schon eine Insel weiter. Neuseeland, ich komme! Ach ja, und zudem ist mitleiweile auch schon Halbzeit in meiner Reise. Es geht also nicht mehr so lange wies schon gegangen ist. Ob dies jetzt positiv oder negativ ist, lass ich offen!

Und zum Schluss noch dies. In Alice Springs gibt es um die 2500 Amerikaner welche fuer die CIA arbeiten und von hieraus die Welt ausspionieren. Offiziell sind diese aber alle als Gaertner angestellt!