Nachdem ich mich nun ein weiteres Mal auf den Strassen von Hanoi verloffen habe, was also wirklich nicht sehr schwierig ist, und dann per zufall an die Strasse meines Hotels lief, welche uebrigens Hang Bong heisst, nutze ich jetzt die Regenpause um ein bisschen zu erzaehlen. (Ach ja, und zudem werden im Hintergrund noch gerade die ersten Fotos auf flickr geladen, was ja auch noch eine Weile dauern wird)
Gestern war der erste Tag City Trip angesagt. Ich war mit Sara unterwegs, welche erst gerade an diesem Morgen in Hanoi angekommen war und auch nicht viel mehr Ahnung hatte wie die Stadt aussieht als ich. Bepackt mit Lonely Planet und Kamera gings erstmal los zu einem Markt, was nicht nur sehr interessant zu sehen sondern auch zu riechen war. Jeden Meter ein anderer Geruch, tote Fische, lebendige Fische, Krebse, rohes Fleisch, gebratenes Fleisch und Gemuese ueberall. Die Stadt ist allgemein eine Stadt der Gerueche (...dem Typen aus "das Parfume" haette das sicher auch gefallen) Wenn nicht gerade etwas auf der Strasse gekocht wird umschwaermen einen hundert Motorraeder, hupend und stinkend. (Das waere wohl nichts fuer meine Vespa 125 a.k.a Johanna) Wir machten uns dann auf zuerst zu einem kleinen Tempel auf Hoan Kiem Lake, der sich mitten im Old Quarter von Hanoi befindet, und danach in den Temple of Literature, welcher irgendwann frueh erbaut wurde und auch wunderschoen aussieht. (Ich will hier jetzt niemand mit details plagen)
Nach ein paar weiteren Stunden herumlaufen, herumirren, und jede menge Typen abwimmeln die einem irgendetwas andrehen wollen, wobei die Typen am witzigsten sind welche Motorbike, Motorbike?? sagen und einem dann freundlich anlachen. Mein Tipp, am besten so tun als wisse man wohin man geht und moeglichst wenig stehen bleiben :) Anyway, irgendeinmal hat uns auch der Hunger geplagt und wir sind in ein angenehm normales, im vergleich zu den strassenkuechen normales, Restaurant gegangen und haben fuer ca. 100'000 Dong gegessen! Grundsaetzlich ist eh alles guenstig, wobei es auch viele gibt die einen abzocken wollen, z.b. als ich den selben Betrag fuer ein paar Ananas gezahlt habe. Naja, ich hab gelernt und als einer fuer ein Cola 8 Millionen wollte hab ich gemerkt, wobei er dies dann doch nicht so ernst gemeint hat!
So, ich hab erlichgesagt nach nun beinahe erst zwei Tagen die Stadt ein bisschen satt und werde deshalb Morgen Abend mit dem Zug nach Sapa reisen, wo es die moeglichkeit gibt herumzutrekken oder biken.
Ach ja, und ich hab mir dann die Fahrt mit einem lustigen Motorradfahrer doch noch gegoennt. Der Verkehr ist der Wahnsinn und eine Fahrt ein richtiges Abenteuer!
10 Sydney beaches and pools
10 years ago

Ich bin zwar etwas in Verzug, trotzdem erlaube ich es mir noch auf einen bereits "alten" Post zu kommentieren.
ReplyDeleteEs ist wirklich toll, dass du zwischendurch genug Zeit findest Einträge in dieser Länge zu verfassen. Das heitert nicht nur den Büroalltag auf sondern lässt uns alle auch ein wenig an dieser Reise teilhaben...oder so :).
Jedenfalls hatte auch ich letzte Woche einen spannenden Geruch um meine Ohren. Dabei war es jedoch weder totes oder lebendiges Fleisch noch Gemüse, sondern der gute alte Festivalgeruch. Die Mischung aus Bier, Fastfood, Erde, Schweiss, Toitoi und natürlech Freude.
Genug geredet. Nun muss ich mir unbedingt die Fotos auf deinem Flickr anschauen...
Weiterhin ne gute Zeit