Zuerst einmal, nichts schlimmes passiert, Leitplanken retten Leben! Aber jetzt der Reihe nach.
Tag 1
Ich muss eigentlich vor Tag eins beginnen, denn wie es zu der 10 Taegigen Motorradtour kam hab ich ja noch gar nicht erzaehlt. Sam und Will, die beiden Englaeder die ich im Nachtbus kennengelernt habe trafen auf ihren Stadtspaziergang auf Vinny, ein Easy Rider welcher mit seinem Bike Touren bis nach Saigon macht. Fasziniert von der Idee traffen wir uns alle, Ich, Will, Sam, Joss, Paul und drei Motorradvietnamesen zum Abendessen. Schnell war klar, super Sache, wir sind dabei. (Joss und Paul, Freunde von den anderen haben selbst ein Bike so brauchten wir also nur drei Fahrer) Wir starteten also am naechsten Tag, zuerst einmal die Motorrader vorbereiten und dann gings los von Hue mit dem Ziel Hoi An. Der erste Tag war nicht einfach fuer mich, ich war eingequetscht zwischen Fahrer und Rucksack und es war unglaublich heiss. Ich bekam waehrend der Fahrt Kopfweh und irgendwie verging mir die Lust dies neun weitere Tag zu machen. Als wir dann endlich in Hoi An angekommen waren, natuerlich mit Zwischenstopps an den besten Spots machten wir uns erst mal auf Nahrungssuche und anschliessen Biersuche. Wir fanden beides und beendeten unsere Nacht um ca. 5 Uhr in einer Strandbar. (Somit habe ich nun auch schon den Strand gesehen :)) Ach ja, Hoi An ist die Stadt der Kleidermacher und auch ich konnte mir natuerlich die Gelegenheit nicht entgehen lassen um ein Jacket masszuschneidern.
Tag 2
Das Kopfweh war wieder da, diesmal aber nicht wegen der Fahrt sondern halt einfach des Hangover wegens. Da dies ja aber nichts neues fuer mich war, war ich guten Willens weiterhin mit der Tour weiterzumachen. Wir liesen Joss und Paul vorerst zurueck, Kater und Vietnamesische Strassen ist keine gute Kombination. Wir kamen dann bald einmal auf den Ho Chi Minh Trail, eine wunderschoene Strasse die sich durch gruene Berge und kleine Doerfer schlaengelt. Fuer diesen Tag hatten wir ca. doppelt so viele Kilometer geplant, da die Strassen aber beinahe unbefahren sind und der Belag erstaunlich gut schafften wir dies in einer angenehmen Zeit. Der Ort in dem wir uebernachteten ist wirklich lustig und voellig untouristisch. Die Leute schauen einem verwundert an und die Kids rufen alle Hello Hello!
Tag 3
Es ging weiter auf der Ho Chi Minh Strasse bergauf und bergab. Wir hatten ein wenig Probleme mit einem der Bikes das nach langem Bergauf fahren ueberhitzte, aber hier gibt es fuer alles eine Loesung, einfach kurzerhand drei Leute auf eines der starkeren Bikes und die naechste Garage ist sowieso nicht weit. Ich denke es ist sogar einfacher eine Motorrad flicken zu lassen als ein gekuehltes Getrank zu bekommen. Als wir dann ca. 3 Stunden unterwegs waren, tja da passierte es eben. Eine Linkskurve, nachdem es ein stueckweit bergab ging. Wir zu schnell, schliffen der Leitplanke nach, das Motorrad stuerzt, mein Fahrer auch und ich mach irgendwie einen Sprung ueber die beiden und konnte stehenbleiben. Mir hat es lediglich ein wenig das Bein aufgeschuerft und dem Fahrer die Hand. Wir sind also gut weggekommen. Wir fuhren dann ein paar Kilometer und verarzteten uns mit meinem First Aid Kit (..das ich das so schnell brauchen werde haette ich doch nicht gedacht) Wir assen dann auch gleich noch etwas und machten uns schoen vorsichtig auf den weiteren Weg :)
So das wars erstmals, jetzt heisst es dann gleich wieder ab in den Ausgang. Wir haben bisher ein paar der most amazing pictures gemacht, leider ist dieser Computer etwas zu vorsinntflutlich um sie heraufzuladen.
Ich danke euch allen fuer die fleissigen Kommentare. Ich freue mich jedes mal etwas von euch zu lesen!
10 Sydney beaches and pools
10 years ago

Meine Güte! ..und ich dachte mein Wochenende wäre abwechslungsreich gewesen!!
ReplyDeleteJedenfalls tönt das ganze wieder einmal ausgesprochen abenteuerlich. Wie Simu schon bemerkte, musst du langsam wirklich aufpassen, dass dir die weiteren Länder und Kontinente dann nicht schon fast langweilig erscheinen ;).
Etwas von Interesse wollte ich dir auch noch mitteilen: In der Nacht von Samstag auf Sonntag durfte ich auf dem Baasler "Baarfiesserblatz" wieder einmal das Pferd(!) live erleben. Da dachte ich doch gleich an die legendären Auftritte in Burgdorf zurück :D. Der Keyboarder war übrigens diesmal im Brautkleid am "raven"...
Zum Schluss bleibt mir in Anspielung auf den Unfall eigentlich nur noch eins zu sagen: Cẩn thận!
und jetzt gehts noch 7 Tage weiter? Ich bin am Wochenende mit der Vespa bis fast nach Basel gefahren und das kam mir schon lang vor :-P
ReplyDeleteFreue mich auf die Bilder, wenn du sie dann hochladen kannst!
Dä Blog isch würklech ä super Sach, bsunders we me da i dr schöne Aarestube hockt u ä chli Abwächslig brucht :-). U d'Foto machemi immer weniger niedisch, sondern viu meh gluschtig uf meh!
ReplyDeleteHäb Sorg u pass uf die wytere Kurve uf!
Liebi Grüess
S'hät würklech chönne dümmer gah! Viellecht stigsch bi öpperem uf, wo chly langsamer fahrt! Häbet sorg!!!
ReplyDeleteGrüessli