Sunday, August 30, 2009

Erinnerung an eine Passstrasse


Ich verbringe die Tage weiterhin am Strand, deshalb lass ich die grossen Worte und lasse Bilder sprechen bzw. ein Bild!



Thursday, August 27, 2009

Fuenf Tage sind genug!

Das staendige auf dem Motorrad sitzen, von Morgens bis Abends, die Hitze, welche unter dem Helm noch viel schlimmer ist, mein Bein, dass sich vom Unfall nicht wirklich gut erholt, meine Erkaeltung die mir die Energie raubt. Wir haben genug und geben auf. Die letzten fuenf Tage waren erlebnissreich und spannend aber irgendwie haben wir alle genug von all dem. Und auch genug von unserem Tourguide welcher zwar eigentlich ganz okey aber halt doch so seine Maken hat.

Wir sind mittlerweile in Nha Trang angekommen, welches im Gegensatz zu den letzten Staedten nun wieder voll touristisch ist. Und erlichgesagt, wir geniessen es wieder ein wenig unter Westlern zu sein. Nha Trang liegt direkt an der Kueste und der Strand ist ca. 10 Minuten entfernt. Das Wetter ist wieder einmal wunderschoen und je weiter suedlich ich reise desto heisser wird es auch. Zum Glueck ist dies hier aber auch die beste Region fuer vietnamesischen Kaffee, der uebrigens kalt, mit Eis serviert wird. Nun, was gibts da noch viel zu sagen, ich hab wieder einmal eine Menge Fotos gemacht, ein paar davon koennt ihr euch auf Flickr anschauen!

Ich werde voraussichtlich die naechsten Tage in Nha Trang verweilen und dann weiter Richtung Mui Ne, Ho Chi Minh City, Mekong Delta und irgendeinmal nach Cambodia reisen.

Bis bald...

Monday, August 24, 2009

Drei Tage auf dem Motorrad und ein Unfall

Zuerst einmal, nichts schlimmes passiert, Leitplanken retten Leben! Aber jetzt der Reihe nach.

Tag 1
Ich muss eigentlich vor Tag eins beginnen, denn wie es zu der 10 Taegigen Motorradtour kam hab ich ja noch gar nicht erzaehlt. Sam und Will, die beiden Englaeder die ich im Nachtbus kennengelernt habe trafen auf ihren Stadtspaziergang auf Vinny, ein Easy Rider welcher mit seinem Bike Touren bis nach Saigon macht. Fasziniert von der Idee traffen wir uns alle, Ich, Will, Sam, Joss, Paul und drei Motorradvietnamesen zum Abendessen. Schnell war klar, super Sache, wir sind dabei. (Joss und Paul, Freunde von den anderen haben selbst ein Bike so brauchten wir also nur drei Fahrer) Wir starteten also am naechsten Tag, zuerst einmal die Motorrader vorbereiten und dann gings los von Hue mit dem Ziel Hoi An. Der erste Tag war nicht einfach fuer mich, ich war eingequetscht zwischen Fahrer und Rucksack und es war unglaublich heiss. Ich bekam waehrend der Fahrt Kopfweh und irgendwie verging mir die Lust dies neun weitere Tag zu machen. Als wir dann endlich in Hoi An angekommen waren, natuerlich mit Zwischenstopps an den besten Spots machten wir uns erst mal auf Nahrungssuche und anschliessen Biersuche. Wir fanden beides und beendeten unsere Nacht um ca. 5 Uhr in einer Strandbar. (Somit habe ich nun auch schon den Strand gesehen :)) Ach ja, Hoi An ist die Stadt der Kleidermacher und auch ich konnte mir natuerlich die Gelegenheit nicht entgehen lassen um ein Jacket masszuschneidern.

Tag 2

Das Kopfweh war wieder da, diesmal aber nicht wegen der Fahrt sondern halt einfach des Hangover wegens. Da dies ja aber nichts neues fuer mich war, war ich guten Willens weiterhin mit der Tour weiterzumachen. Wir liesen Joss und Paul vorerst zurueck, Kater und Vietnamesische Strassen ist keine gute Kombination. Wir kamen dann bald einmal auf den Ho Chi Minh Trail, eine wunderschoene Strasse die sich durch gruene Berge und kleine Doerfer schlaengelt. Fuer diesen Tag hatten wir ca. doppelt so viele Kilometer geplant, da die Strassen aber beinahe unbefahren sind und der Belag erstaunlich gut schafften wir dies in einer angenehmen Zeit. Der Ort in dem wir uebernachteten ist wirklich lustig und voellig untouristisch. Die Leute schauen einem verwundert an und die Kids rufen alle Hello Hello!

Tag 3
Es ging weiter auf der Ho Chi Minh Strasse bergauf und bergab. Wir hatten ein wenig Probleme mit einem der Bikes das nach langem Bergauf fahren ueberhitzte, aber hier gibt es fuer alles eine Loesung, einfach kurzerhand drei Leute auf eines der starkeren Bikes und die naechste Garage ist sowieso nicht weit. Ich denke es ist sogar einfacher eine Motorrad flicken zu lassen als ein gekuehltes Getrank zu bekommen. Als wir dann ca. 3 Stunden unterwegs waren, tja da passierte es eben. Eine Linkskurve, nachdem es ein stueckweit bergab ging. Wir zu schnell, schliffen der Leitplanke nach, das Motorrad stuerzt, mein Fahrer auch und ich mach irgendwie einen Sprung ueber die beiden und konnte stehenbleiben. Mir hat es lediglich ein wenig das Bein aufgeschuerft und dem Fahrer die Hand. Wir sind also gut weggekommen. Wir fuhren dann ein paar Kilometer und verarzteten uns mit meinem First Aid Kit (..das ich das so schnell brauchen werde haette ich doch nicht gedacht) Wir assen dann auch gleich noch etwas und machten uns schoen vorsichtig auf den weiteren Weg :)

So das wars erstmals, jetzt heisst es dann gleich wieder ab in den Ausgang. Wir haben bisher ein paar der most amazing pictures gemacht, leider ist dieser Computer etwas zu vorsinntflutlich um sie heraufzuladen.

Ich danke euch allen fuer die fleissigen Kommentare. Ich freue mich jedes mal etwas von euch zu lesen!

Friday, August 21, 2009

Beautiful Ha Long Bay and horrible 24h hours on the bus!

So etwas, da ist man einmal drei Tage ohne Internet und nun ist schon wieder so viel passiert, dass ich bald Muehe habe mich daran zu errinnnern. (Nein, dies liegt nicht am Alkoholkonsum, ich war zurueckhaltend....bis jetzt) Also, nachdem ich am morgen wieder in Hanoi angekommen bin, hab ich erst mal meine weiteren Tage geplant, zwei tage Ha Long Bay und danach mit dem Nachtbus nach Hue. Die Rueckfahrt mit dem Zug war sehr sehr witzig, da wir uns das Abteil mit Vietnamesen teilten, die alle Fotos von uns machen wollten :P

Am darauffolgenden Tag gieng's dann nach Ha Long Bay, und eigentlich ist dies beinahe unbeschreiblich, man hat das gefuehl man kommt in eine total andere Welt. Einfach WOW! Am besten einfach Bildli anschauen! Zudem hab ich meinen kulinarischen Horrizont mit aller Tieren aus dem Meer erweitert wobei der Krebs, siehe auch Foto, wohl der Hoehepunkt darstellte! Am ersten Tag gingen wir Kayak fahren unter den kleinen Hoehlen der verschiedenen Inseln durch. Ich sag dir Irene, das waren ideale Bedingungen um Fledermaeuse zu beobachten :) Die Nacht verbrachten wir dann auf dem Boot, ich koennte mir eine Gin Tonic der mehr kostet als meine bisherigen Unterkuenfte und genoss den wunderschoenen Sonnenuntergang!

Als ich am darauffolgenden Tag mit dem Bus zurueck in Hanoi angekommen bin, gings dann gleich auf den Sleeperbus nach Hue, der eigentlich ca. 13 Stunden haette dauern sollen. Als wir ca. drei Stunden unterwegs waren passierte leider etwas sehr sehr schlimmes. Ich werd jetzt nicht genau ins Detail gehen, aber nur keine Sorge mit mir hat es nichts zu tun! Naja, aufjedenfall mussten wir dann nochmals drei Stunden im Nirgendwo warten bis uns ein anderer Bus abhohlen kam, mit welchem wir dann nach Hue fahren konnten. Wir vertrieben uns die Zeit idem wir mit ein paar Vietnamesen Reiswein tranken. Soviel zum Thema make the best out of the situation! Dumm nur dass der andere Bus sehr klein und langsam war und nichts mehr mit bequemen Sleeper Sitzen zu tun hatte. Somit erreichten wir dann Hue auch erst um ca. 13 Uhr. Ich hab mich jetzt mit zwei Englaender im Backpacker Hostel einquartiert, wahrscheinlich das beste Hostel bisher, von 5 - 6 gibt's gratis Bier :)

Hue scheint im gegensatz eher gemuetlich zu sein, less Motorbikes und der Beach soll auch nicht weit weg sein! Einziger Nachteil, je weiter Richtung Sueden man reist, desto waermer wirds auch, aber ich hatte ja eine gute Vorbereitung im Mansardenzimmer in Bern!

Sunday, August 16, 2009

Nette Bekanntschaften, Nachtzug nach Sapa und 2-tages Wanderung

So manches ist in den letzten Tagen passiert, am besten ich versuch jetzt das mal chronologisch wiederzugeben. Also, ersteinmal Freitag, war mein vorerst letzter Tag in Hanoi da ich am Abend dann mit dem Nachtzug von Hanoi nach Lao Cai fuhr, um dort auf den Bus zu huepfen der mich nach Sapa bringt. (Sapa ist ein absoluter Trekking Touri Ort, von hier kann man tages bis Wochentouren unternehmen, zu Fuss, mit dem Bike, oder dem Motorrad) Und um jetzt eine lange Story kurz zu halten und bin dann ein paar Stunden nachdem ich in Sapa angekommen bin bereits auf einer zweitaegigen Wandertour unterwegs gewesen. Urspruenglich wollte ich ja mit dem Velo herumkurven, aber daraus wurde irgendwie nichts und ich bin dann kurzentschlossen auf die Wandertour gegangen um diesem Touristenmist ein wenig zu entfliehen und bisschen das Land zu erforschen.

Auf der Tour selbst waren wir dann zu dritt, ich und zwei deutsche Schauspielstudentinnen, die Lena und die Katharina. Die ganze Tour war ziemlich abenteuerlich, der Tourguide, sein Name war glaub ich Duan, kannte zwar den Weg aber sein Englisch war schwer an der Grenze zum unverstaendlichen. Anyway, die Landschaft war wunderschoen und die Einheimischen waren echt witzig und suess. Sie versuchen einen zwar jede Menge selbstgemachte Baendeli, Taschen usw. anzudrehen, aber eben auf eine richtig nette Art. Sie laufen mit einem kilometer lang mit und fragen dich alles moegliche. Diese kleinen Doerfer, die Leute, die Reisfelder und die Berge war einfach alles super schoen und die Wanderung war ein guter Ausgleich zu den tausenden Motorraeder von Hanoi. (Tja, und wer mich jetzt gut kennt, der wird dies wahrscheinlich nicht unbedingt glauben dass ich das sage, aber: Wandern macht Spass :))

Ach ja, und was ich doch eigentlich noch sagen wollte, aber jetzt irgendwie vergessen ging und somit ist es jetzt auch vorbei mit der chronologie. Ich hab einen, wenn nicht gar der erste Vietnamese kennengelernt der nicht nur etwas verkaufen wollte. Ich sass also da auf der Bank am See in Hanoi, lass ein wenig im "Nachtzug nach Lissabon" da ich ja in ein paar Stunden meinen Nachtzug nach Lao Cai hatte, da kam dieser Typ, sein Name war glaub ich Hiut oder so, setzte sich zu mir und fing an mit mir zu sprechen. Und da ich jetzt dies schon oft genug erlebt habe dass einer kommt und irgendwie sagt, hello, i'm a student from vietnam blabla money money? war ich etwas zoegerlich und hab im bald mal gesagt das ich ihm kein Geld geben werde. Tja, und so kann man sich irren, denn das wollte er nicht, er wollte halt einfach ein bisschen reden und so verbrachten wir dann den Nachmittag zusammen, ich hab im von der Schweiz erzaehlt und er mir vom Leben in Vietnam. Er war z.b. noch nie ausserhalb von Hanoi, krass!!

Morgen Abend gehts wieder mit dem abenteuerlichen Nachtzug zurueck nach Hanoi, wo ich dann wohl bald nach Ha Long Bay aufbrechen werde! Soweit soviel, ich wuensche Spass!

PS: Trekking Fotos kommen bald!

Thursday, August 13, 2009

First Days on the streets of Hanoi

Nachdem ich mich nun ein weiteres Mal auf den Strassen von Hanoi verloffen habe, was also wirklich nicht sehr schwierig ist, und dann per zufall an die Strasse meines Hotels lief, welche uebrigens Hang Bong heisst, nutze ich jetzt die Regenpause um ein bisschen zu erzaehlen. (Ach ja, und zudem werden im Hintergrund noch gerade die ersten Fotos auf flickr geladen, was ja auch noch eine Weile dauern wird)

Gestern war der erste Tag City Trip angesagt. Ich war mit Sara unterwegs, welche erst gerade an diesem Morgen in Hanoi angekommen war und auch nicht viel mehr Ahnung hatte wie die Stadt aussieht als ich. Bepackt mit Lonely Planet und Kamera gings erstmal los zu einem Markt, was nicht nur sehr interessant zu sehen sondern auch zu riechen war. Jeden Meter ein anderer Geruch, tote Fische, lebendige Fische, Krebse, rohes Fleisch, gebratenes Fleisch und Gemuese ueberall. Die Stadt ist allgemein eine Stadt der Gerueche (...dem Typen aus "das Parfume" haette das sicher auch gefallen) Wenn nicht gerade etwas auf der Strasse gekocht wird umschwaermen einen hundert Motorraeder, hupend und stinkend. (Das waere wohl nichts fuer meine Vespa 125 a.k.a Johanna) Wir machten uns dann auf zuerst zu einem kleinen Tempel auf Hoan Kiem Lake, der sich mitten im Old Quarter von Hanoi befindet, und danach in den Temple of Literature, welcher irgendwann frueh erbaut wurde und auch wunderschoen aussieht. (Ich will hier jetzt niemand mit details plagen)

Nach ein paar weiteren Stunden herumlaufen, herumirren, und jede menge Typen abwimmeln die einem irgendetwas andrehen wollen, wobei die Typen am witzigsten sind welche Motorbike, Motorbike?? sagen und einem dann freundlich anlachen. Mein Tipp, am besten so tun als wisse man wohin man geht und moeglichst wenig stehen bleiben :) Anyway, irgendeinmal hat uns auch der Hunger geplagt und wir sind in ein angenehm normales, im vergleich zu den strassenkuechen normales, Restaurant gegangen und haben fuer ca. 100'000 Dong gegessen! Grundsaetzlich ist eh alles guenstig, wobei es auch viele gibt die einen abzocken wollen, z.b. als ich den selben Betrag fuer ein paar Ananas gezahlt habe. Naja, ich hab gelernt und als einer fuer ein Cola 8 Millionen wollte hab ich gemerkt, wobei er dies dann doch nicht so ernst gemeint hat!

So, ich hab erlichgesagt nach nun beinahe erst zwei Tagen die Stadt ein bisschen satt und werde deshalb Morgen Abend mit dem Zug nach Sapa reisen, wo es die moeglichkeit gibt herumzutrekken oder biken.

Ach ja, und ich hab mir dann die Fahrt mit einem lustigen Motorradfahrer doch noch gegoennt. Der Verkehr ist der Wahnsinn und eine Fahrt ein richtiges Abenteuer!

Wednesday, August 12, 2009

Switzerland....ah Sweden, nice!

Woho, hier bin ich nun also, im heissen Hanoi! Und bisher ist auch alles soweit gut verlaufen, ich bin am richtigen Ort angekommen und auch mein Gepaeck hat den Weg gefunden! Die Fliegerei war noch einigermassen ertragbar, obwohl zumindest beim dritten Flug einem die Lust daran deutlich vergeht. Zudem zaehlt es nicht gerade zu den kulinarischen Hoehepunkten einer Reise, wenn man sich 24h lang von Airline Mahlzeiten ernaehrt! Doch ich muss gestehen, dass Menu der Cathay Pacific Airline war durchaus geniessbar, und mit genuegend Wein geht sowieso alles!

Nun, es ist jetzt gerade 7 Uhr Morgens. Komisch, ich haette wohl nie gedacht ich wuerde waerend meiner Reise jemals freiwillig so frueh aufstehen! Irgendwie zieht es aber einem halt schon ein wenig auf die busy Hanoi Streets hinaus. (auch wenn ich mich bisher nur einmal der Mutprobe, eine solche Strasse zu ueberqueren, gestellt habe) Vielleicht hat es aber auch ein wenig mit der zwar kuehlen Luft bringenden aber auch bloede Geraeusche bringenden Klimaanlage zu tun!

So, und was ich in meinen ersten paar Stunden hier in Hanoi gelernt habe:
- Bilder von Hotelzimmern und die tatsaechlichen Hotelzimmer haben nicht viel gemeinsam
- Die Mofahelme der Vietnamesen gehen nicht ueber die Ohren, sonst koennten sie ja waehrend dem Fahren nicht mehr telefonieren.
- und zuletzt, Switzerland scheint nicht wirklich bekannt zu sein, aber ich geb mich auch mit Schweden zufrieden!

Bis dahin...ciaociao

Wednesday, August 5, 2009

was fehlt noch?


I packe i mi Rucksack ii.....e schlafsack, s frotteetuech, es first aid kit, hose, rägejagge, 4 tshirts, sockä, ungerwösch, jeans, schue, flip flops, lonely planet vietnam, s tagebuech, indochina map, s buech, schutzhüuä füre rucksack, s päckli parisienne blau, s sackmässer, dr ipod, medikamänt (imodum, malarone, tamiflu, dafalgan, azithromycine, ciproflox, fenistil, merfen), churzi hose, e kamera, wöschmittu, zahnbürstli, wc papier, rassierzügs, rägehose.... hm, was fäut äch no?

und usgse duet das öbe e so: