Monday, June 14, 2010

Goodbye and Hello!

Dies wird wohl der Letzte sein, vielleicht, vielleicht auch nicht, meiner Erzaehlungen aus fremdem Lande. Noch gut drei Tage, plus ein Tag fliegen, habe ich um New York, meine letzte Station, zu erkundschaften. Ich moechte hier aber nicht gross von der Stadt erzaehlen, denn viele waren ja bestimmt schon mal hier, und wenn nicht, wird die Stadt in unzaehligen Songs besungen, sei es mit den Zeilen It’s easier to leave than to be left behind, leaving was never my proud, leaving New York never easy, I saw the lights fading out. Oder dann eben auf die weniger melancholische Art, one hand in the air for the big city, street lights, big dreams all looking pretty, no place in the world that can compare, put your lighters in the air, everybody say yeaaah...

Auch ich sag Yeah und glaube fast, dass New York zu verlassen doch nicht so schwirig ist (Sorry Michael Stipe) denn schliesslich gehts zurueck in die Heimat. Die Alpenluft, der Kaese und die Schoggi, ich hab sie doch ein wenig vermisst. Ich moechte nicht eine Sekunde, welche ich auf meiner Reise verbracht habe, nicht erlebt haben. Jedes Ereigniss sei es nun gut oder schlecht, hat mir geholfen, mich selbst ein bisschen besser kennenzulernen und halt eben einfach mal etwas von der Welt da draussen mit eigenen Augen zu sehen. Mit jedem Land, welches ich besucht habe, verbindet mich nun etwas, ich konnte von der Kultur, der Sprache, der Landschaft und ganz einfach den Menschen dort viel lernen. Zudem, und dies war fuer mich ein sehr wichtiger Punkt, konnte ich (oder musste ich) Zeit mit mir selbst verbringen, wenn nichts da ist um sich abzulenken und keine Freunde die man mal schnell anrufen kann. Auch konnte ich mir Gedanken machen wies denn eigentlich weitergehen soll, mit den unabdingbaren Gegebenheiten wie Job (Haus, Boot, Frau und Kind) und Aenlichem. Ich hatte in den letzten Monaten viele Ideen, einige habe ich wieder verworfen, andere sind weiterhin aktuell. Ein paar wenige von euch wissen was ich vorhabe, auch wenn nicht konkret (das weiss ja nichtmal ich selbst) aber eben, kommt Zeit, kommt Rat. Jetzt heisst es erst mal zurueckkommen. Freitag Morgen ist soweit, Rucksack durch Kleiderschrank tauschen (ach da freu ich mich drauf) und dann mal Hallo sagen. Ich freu mich drauf...

Tuesday, June 8, 2010

Outsourcing..

Ich gebs ja zu, meine Motivation hier noch etwas zu schreiben ist doch recht am Ende. Ich bin ja auch selbst am Ende, reisetechnisch gesehen. Noch 11 Tage!

Aber ich kann doch nochmals mit ner frischen Erzaehlung glaenzen, zwar nicht von mir geschrieben aber von jemandem den ich in San Francisco kennengelernt habe, was die Sache natuerlich interessanter macht.

Falls interessiert, lies dies: ohmissile.blogspot.com/2010/06/red-cup-adventures.html

Und ansonsten, ich habe New Orleans ueberlebt und bin nun frisch geoelt (ha!) in Washington DC angekommen. Am Donnerstag gehts auch schon nach New York und das wars dann!

Wer bald mal ein Bier (oder aenliches) trinken gehen will mit mir, nur zu, ich will auch!

Sunday, May 30, 2010

Vegas Baby!

Lange wusst ich nicht ob ich soll, oder eben doch nicht. Ein Besuch in Vegas, was ist das schon wenn man nicht tausende von Dollars verspielt und taeglich mit der Limousine unterwegs ist. Schlussentlich tat ichs doch. Viva Las Vegas!

Schon die ersten Eindruecke wenn man aus dem Flieger steigt sind, nunja, eindruecklich. Bereits in der Ankunftshalle und im Gepaeckbereich gibts Spielautomaten. Vegas ist anders als alles was ich bisher gesehen habe. Verrueckt und trotzdem hat es einen gewissen Charme. Die Touristen kommen hierhin um sich auszutoben, so zu tun als seien sie reich und um etwas zu sehen. Alles kein problem. Will man nicht durch die endlosen Kasinohallen irren kann man genauso gut auch die Freaks auf der Strasse beobachten. Zudem, Hotels (direkt am Strip) sind super guenstig und somit habe auch ich mir, das erste Mal auf der Reise, ein Hotel gegoennt. Was fuer ein Luxus, ich fuehl mich reich!

Nach ein paar Tagen hat mans aber bestimmt auch gesehen, der Glanz haellt nicht ewigs. Die Clubs sind scheisse da sie voller Moechtegerns sind und etwas anderes tun als Geld ausgeben, gibts nicht. Am Montag ist nun noch ein Trip zum Grand Canyon (wohl auch ein Must See) auf dem Programm und danach gehts auch schon weiter nach New Orleans!

Was mich jedoch momentan viel mehr im Kopf rumhaengt ist, bzw. was ich langsam realisiere, meine Reise ist bald vorbei. Ich habe soeben die letzen paar Wochen geplant. Krass, schon bald faengt das Tage zaehlen an! Wann genau ich zu Hause bin lass ich wissen sobald mein Flug bestaetigt ist. Bis dahin leben ich noch ein bisschen den "amerikanischen Traum"

Thursday, May 20, 2010

Ich sage danke...

...den Glueckwuenschenden und gebe zurueck was ich gestern erlebt habe. (So gut wie's halt geht und auch wenn der Songtitel nicht ganz passend ist)

Tuesday, May 18, 2010

If you're going to San Francisco...

Was mir erzaehlt wurde und was ich gehoert habe kann ich an dieser Stelle nur bestaetigen. San Francisco ist interessant, lustig, abwechslungsreich, farbenfroh und lebendig (wenn auch etwas kalt). Wie der Zufall so wollte war ich auch genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Zeit war gestern Sonntag und der Ort, die Mitte der Stadt wo das infamouse Bay to Breakers stattfindet. Urspruenglich ein Rennen, welches als es gegruedet wurde, die Moral der San Franziskaner (oder wie auch immer) heben sollte, hat sich dies langsam von einem Lauf zu einer grosser Party entwickelt wo sich alle verkleiden und genuegend Alkohol konsumiert wird dass schon am Morgen um neun Uhr die Stimmung auf dem Hoechstpunkt ist. Mittendrin statt nur dabei war auch bei mir das Motto, und somit machte ich mich mit ein paar Leuten auf in den Kampf. (...dieser Teil wurde geloescht...) und ich erwachte um acht Uhr abends, genau richtig um zum Abendessen zu gehen.

Nebst ausnuechtern oder was davor geschieht, wandere ich planlos in der Stadt herum, eines meiner liebsten Hobbies. Ich bin dabei bereits auf die Lombard Street gestossen (siehe Fotos) und habe die Golden Gate Bridge aus der Ferne im Nebel versunken gesehen. Was aber wohl den ganzen Aufenthalt hier einzigartig macht sind die Gespraeche mit den Amerikanern. San Francisco ist ein bunter Haufen interessanten Karakteren und jeder hat eine Story zu erzaehlen, sei es die Frau (den Namen habe ich leider vergessen) wohl etwa um die 60 welche mir erzaehlt das sie eine Website starten will um Geld fuer HIV Positive zu sammeln und im naechsten Satz sie lebe selbst auf der Strasse, schlaffe in einer Garage am Ende des Blocks und zeigt mir stolz ihren Kater, welcher draussen vor Starbucks auf sie wartet, oder ein anderer welcher mir zum Fruehstueck Karten legt um mir meine Zukunft zu sagen. Ich finde sie alle interessant und irgendwie anders. Selbstbewusster und einfach ihr Ding durchziehend.

Zwar gibt es hier in San Francisco Quartiere bei denen ich mich als Auswaertiger nicht wirklich sicher fuehle, aber im grossen und ganzen ist die Stadt wunderschoen. Waere es nur etwas waermer als 70 Grad (Fahrenheit versteht sich) und warum hier alle Masseinheiten anders sind, versteh ich auch nicht. Dann trinke ich halt ein Cola mit 20 OZ, friere bei 60 Grad und bin 5 Foot gross. Ach was solls...

Friday, May 14, 2010

LA Freakshow!

Das letzte Land auf meiner Reise, Amerika. Unbegrenzt seiner Moeglichkeiten solls sein und unheimlich gross. Das zweitere kann ich bereits bestaetigen. Los Angeles ist riesig, der oeffentliche Verkehr nicht gerade gut und daher die Moeglichkeiten, naja, begrenzt. Die Stadt wirkt leer, deckig und ist am zerfallen. Viele der Haueserblocks in Downtown stehen leer und einzigen Leute die man auf der Strasse antrifft sind Freaks und Obdachlose. Dasselbe auch mit dem beruemten Hollywood Boulevard, der im Fernsehen und zur Oscarverleihung zwar immer ganz gut aussieht, ist in Wirklichkeit eine Strasse volle Souvenirshops, Fastfood und irgendwelchen anderen scheiss den es zu kaufen gibt. Meiner Meinung nach ist dies hier bestimmt keine Stadt der Engel.

Aber dennoch hat die Stadt etwas anziehendes. Wenn man sich erstmal in dieses Hollywood Image eingelebt hat und es einfach fuer das akzeptiert was es ist, kanns ganz witzig werden. Ich mein, wer kann schon von sich behaupten er hat die Kirche welche bei Sister Act und Back to the Future (der Erste) mit eigenen Augen gesehen, oder das Hotel wo sich Janis Joplin durch eine Heroinueberdosis gestorben ist. Somit werden ganz gewoehnliche Gebaeude auf einmal interessant gemacht auch wenn sies nun wirklich nicht sind.

Mein persoenliches Highlight war aber bestimmt Venice Beach. Der Strand ist nicht schoen, das Wasser ist kalt und bei dem Wind war es nicht mal an der Sonne sehr warm, aber darum geht es auch nicht, denn Venice Beach ist der Baywatch Strand! Genau, die gelben Lifeguard Autos waren da, die Tuerme wo sie immer ausschau gehalten haben und einfach alles das dazugehoert. Wie im Film! Nur Mitch (David Hasselhoff) hat wohl gerade nicht Schicht und C.J. (Pamela Anderson) war wohl gerade am Leben retten.

Heute geht es nun ab nach San Francisco. Die Stadt die alle sagen viel besser als Los Angeles ist. Wir werdens sehen, es scheint auf jeden Fall ein gutes Wochenende zu werden, das Bier und Austern Festival steht an!

Na dann, bis bald!

Monday, May 10, 2010

Insel-Hopping

Um vier Uhr Nachmittags waren wir am Flughafen von Samoa (genau, da war ich!) um unseren Flug um ein Uhr Nachts, also Sonntag den 9 April zurueck nach Auckland zu nehmen. Nach gut drei Stunden Flugzeit kommen wir in Neuseeland an, jedoch ist da Montag Morgen um fuenf Uhr. Danach heisst fuer mich nochmals 10 Stunden am Flughafen warten auf meinen Flug nach LA, der am Nachmittag um 14:30 geht und am selben Tag um ca. 07:00 Uhr in LA ankommt, Flugzeit elf Stunden. An diesem praktischen Beispiel sollte nun die Datumgrenze auch erklaert sein!

Da es aber noch nicht so weit ist, und wir noch ein paar Stunden in Samoa zu warten haben will ich doch kurz mal eine zweiwoechige Rueckblende starten. Da ich und auch Julie, meine Bekanntschaft aus Wellington beziehungsweise Franz Josef (beziehungsweise lange Geschichte die ein ander Mal erzaehlt wird) noch genuegend Zeit in Neuseeland, aber nicht mehr viel zu sehen haben und da die pazifischen Inseln gleich um die Ecke liegen, entschieden wir uns kurzerhand den guenstigsten Flug zu buchen, mit der Wunsch nach Sonne, Strand und einen entspannten Urlaub vom Urlaub. Wir haben ihn gefunden, den Flug und somit die Sonne und den Strand. Ohne gross zu wissen, welche Sprache gesprochen, auf welcher Seite gefahren, welche Waehrung verwendet und welches Bier getrunken wird kamen wir in Samoa an. Zu unserem erstaunen einen Tag zu frueh, Zeitverschiebung eben. Wir wollten erstmal nach Apia, die Hauptstadt Samoas welche auf der Insel Upolu liegt, soviel wissen wir. Das man Samoanisch (und ein bisschen Englisch) spricht, links faehrt (laut Gesetz zumindest), mit Tala bezahlt und Vailima trinkt wissen wir nun auch. Und dass in Manase in einem kleinen Haeusschen (auch fale genannt) direkt am Strand gelegen, jeden Tag Schwimmen, Schnorcheln, in der Sonne liegen, sich unterhalten und Bier sowie Cocktails trinken kann, dies fuer elf Tage ohne dass einem langweilig wird, auch den Beweis haben wir erbracht.

Frisch gebraeunt und gestaerkt geht es nun aber erst mal wieder zurueck, fuer mich nach LA eben und fuer Julie nach Neuseeland. Das wir jedem Samoaner das Versprechen geben mussten wieder zu kommen, ist hier ja so ueblich, ob wirs einhalten wird die Zeit zeigen, schoen ist es bestimmt hier!